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Titelbild Samstag_auf_dem_Festival © Friederike Riechmann
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< Februar 2024 * >
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Ausstellung »EINIGE WAREN NACHBARN: TÄTERSCHAFT, MITLÄUFERTUM UND WIDERSTAND«

Die Ausstellung »EINIGE WAREN NACHBARN: TÄTERSCHAFT, MITLÄUFERTUM UND WIDERSTAND« befasst sich mit einer der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle Adolf Hitlers und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar, aber sie waren von unzähligen anderen abhängig. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum haben so viele die Verbrechen der Nationalsozialisten unterstützt oder geschwiegen? Warum haben so wenige den Opfern geholfen? Die Erkenntnis, dass der Holocaust möglich wurde, weil Menschen in Deutschland und ganz Europa aus verschiedenen Gründen motiviert waren, dem Völkermord zuzustimmen oder daran mitzuwirken, ist entscheidend, um Lehren aus dem Holocaust ziehen zu können. Der Holocaust erinnert uns daran, dass das Undenkbare immer möglich ist. Es erinnert uns auch daran, dass Individuen mehr Macht haben, als sie vielleicht wissen - zum Guten oder zum Schlechten. Das Museum hofft, dass diese Ausstellung dazu inspiriert, über eigene Einflussmöglichkeiten für eine bessere Zukunft nachzudenken. Die Ausstellung wird am 25.04. um 17.30 Uhr in St. Simeonis, Simeonskirchhof 6, 32423 Minden eröffnet und bis zum 19.05. gezeigt.

25.04.2023 bis 19.05.2023
St. Simeonis, Simeonskirchhof 6, 32423 Minden

Ein Angebot der Fachstelle NRWeltoffen im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke in Kooperation mit St. Simeonis und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Die Ausstellung „EINIGE WAREN NACHBARN: TÄTERSCHAFT, MITLÄUFERTUM UND WIDERSTAND“ befasst sich mit einer der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle Adolf Hitlers und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar, aber sie waren von unzähligen anderen abhängig. Welche Rolle spielten die gewöhnlichen Menschen? Warum haben so viele die Verbrechen der Nationalsozialisten unterstützt oder geschwiegen? Warum haben so wenige den Opfern geholfen?

Die Erkenntnis, dass der Holocaust möglich wurde, weil Menschen in Deutschland und ganz Europa aus verschiedenen Gründen motiviert waren, dem Völkermord zuzustimmen oder daran mitzuwirken, ist entscheidend, um Lehren aus dem Holocaust ziehen zu können.

Der Holocaust erinnert uns daran, dass das Undenkbare immer möglich ist. Es erinnert uns auch daran, dass Individuen mehr Macht haben, als sie vielleicht wissen - zum Guten oder zum Schlechten. Das Museum hofft, dass diese Ausstellung dazu inspiriert, über eigene Einflussmöglichkeiten für eine bessere Zukunft nachzudenken. Die Ausstellung wird am 25.04. um 17.30 Uhr in St. Simeonis, Simeonskirchhof 6, 32423 Minden eröffnet und bis zum 19.05. gezeigt.

„Hitler und andere nationalsozialistische Führer hätten den Holocaust nicht alleine verüben können”, erklärt Timothy Kaiser, stellvertretender Direktor des Levine Instituts für Holocaust Erziehung am Museum. „‘EINIGE WAREN NACHBARN‘ stellt die Frage nach den unzähligen anderen, die den Holocaust mit ermöglichten, aber auch nach den Menschen, die Widerstand leisteten und andere retteten. Besucher können eigene Annahmen hinterfragen und überlegen, wie der

Einzelne etwas bewirken kann.”

Diese Ausstellung wurde gefördert durch das William Levine Family Institute des United States Holocaust Memorial Museums mit Unterstützung von der David Berg Foundation, der Oliver Stanton Foundation, der William & Sheila Konar Foundation, der Blanche and Irving Laurie Foundation, der Benjamin and Seema Pulier Charitable Foundation, Sy and Laurie Sternberg, und dem Lester Robbins and Sheila Johnson Robbins Traveling and Special Exhibitions Fund established in 1990.

Das United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. ist ein lebendiger Ort der Erinnerung an den Holocaust und inspiriert sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Führungskräfte weltweit, sich dem Hass entgegenzustellen, Völkermord zu verhindern und sich für die Menschenwürde einzusetzen. Seine weitreichenden Bildungsprogramme und seine weltweite Wirkung werden durch großzügige Spenden ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.ushmm.org/einige-waren-nachbarn.