Hilfsnavigation
Volltextsuche
Volltextsuche
Rathaus Stemwede - Altes Amtshaus © Copyright: Oliver Lange (Oldenburg 2014)
Seiteninhalt
04.08.2022

Glasfaser-Ausbau: Stand der Dinge

Nachdem der Internetversorger gustav internet im Frühjahr den Glasfaser-Lückenschluss in Stemwede angekündigt hatte, warten nun viele Stemwederinnen und Stemweder darauf, dass auch die Bauarbeiten an den Straßen und in den Siedlungen losgehen.

„In der Verwaltung erreichen uns dazu viele Anfragen“, bestätigt Gemeindesprecher Jan-Philipp Ehlers. „Gerade die ersten Arbeitsschritte bei einer solchen Projektrealisierung passieren aber vor allem im Hintergrund und sind nach außen hin nicht immer so präsent“, so Ehlers.

Dennis Kornehl, der Geschäftsführer von gustav internet aus Hannover, teilt ebenfalls mit, dass hinter den Kulissen bereits einiges passiert sei. „Das Gebiet ist inzwischen durch die Bauplanung und in Bauabschnitte aufgeteilt. Hier laufen noch die letzten Abstimmungen zu den einzelnen Abschnitten zwischen Bauunternehmer und Investor“, so Kornehl. Außerdem würden bereits die Vorbereitungen für Stemwedes Anschluss an die Glasfaser-Ferntrasse im Osten der Gemeinde laufen. Bis aber die Bagger in den einzelnen Ortsteilen anrücken, würde es aber noch ein wenig dauern, heißt es vom Internetanbieter. Sicher sei, dass alle Hauseigentümerinnen und -eigentümer vom ausführenden Bauunternehmen angesprochen werden, bevor die Bauarbeiten vor der eigenen Haustür beginnen. Am angepeilten Zeitplan habe sich bisher auch noch nichts geändert. Demnach soll bis Ende 2023 überall in Stemwede das schnellste Internet Europas verfügbar sein, heißt es vom Internetanbieter. Auch bestehe nach wie vor die Möglichkeit, Bestellungen abzugeben (info@gustavinternet.de, 0511 9999 8036).

gustav internet hatte im letzten Jahr angekündigt, die letzten Glasfaserlücken in der Gemeinde Stemwede eigenwirtschaftlich zu schließen, sollte das Interesse an Hausanschlüssen groß genug sein. Bis Mitte November hatten gut 1.400 von insgesamt rund 2.800 potenziellen Stemweder Haushalten einen Vorvertrag abgeschlossen, so dass der Internetanbieter aus Hannover in die konkrete Bauplanungsphase gegangen war.

„Die Tatsache, dass Stemwede in absehbarer Zeit komplett ans Glasfasernetz angeschlossen sein wird, ist zukunftsweisend“, so Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat. „Zudem hat der eigenwirtschaftliche Ausbau durch gustav internet kein Steuergeld verschlungen, was bei einer alternativen Lösung sicher nicht so gewesen wäre.“